Gärtnerei (Bliestorf)

 

Die Gemüse- und Obst-Gärtnerei wird auf rund 4 ha Freiland- und 400 qm Gewächshausflächenach den anerkannten Richtlinien des Demeter-Anbauverbandes geführt . Zwölf betreute MitarbeiterInnen wirken bei der Produktion biologisch-dynamischer Lebensmittel mit.

 

Hier bietet sich ein Berufsfeld, bei dem ganzheitliche Arbeitsabläufe wahrgenommen und mit gestaltet werden können. Der Zukauf von Jungpflanzen wird aus diesem Grunde bewusst nicht ausgeweitet, damit Tätigkeiten, wie Aussäen und Pikieren in der Hand der MitarbeiterInnen bleiben. Die Garten-Saison, die sich von April bis November erstreckt, lässt sich in drei Zeitspannen unterteilen, die in ihrem Angebot an Arbeiten je einen Schwerpunkt haben: Im Frühjahr/ Frühsommer sind dies Aussaaten und Pflanzungen, im Sommer pflegerische Tätigkeiten, wie Hacken und Jäten, sowie im Herbst schließlich die „bewahrende“, zukunftsgerichtete Ernteaufgabe. In den Wintermonaten Dezember bis März stehen die Aufarbeitung von Lagergemüse, die Herstellung von Sauerkraut, die Produktion von Chicorée, sowie Werkzeugpflege auf dem Programm.

 

Vermarktet werden die Produkte nahezu ausschließlich auf indirektem Wege, wovon ein Viertel in die Einrichtungs-Küche des Sampo-Hofes geliefert wird. Ein Drittel der Produktion wird über den Kooperations-Betrieb „Gärtnerei Gut Bliestorf“ verkauft.

 

Gärtnerei (Rondeshagen)

 

Der Gärtnerei-Standort in Rondeshagen (neun MitarbeiterInnen) hat bis dato nahezu ausschließlich für den Eigenbedarf der Einrichtung „Thorsmoerk“ produziert und keine weiteren Absatzwege erschlossen. Dieser Bereich wirtschaftet auf 2,3 ha Fläche (plus 150 qm Gewächshaus) nach ökologischen Kriterien (eine Zertifizierung ist geplant). Die Tätigkeitsfelder sind auch hier darauf ausgerichtet, möglichst viel Handarbeit anzubieten und das Werden und Gedeihen der Gemüsevielfalt erlebbar zu machen. Auf Obstanbau ist bisher verzichtet worden. Für „Schlechtwetter-Zeiten“ ist ein Arbeitsbereich im Gewächshaus mit Jungpflanzen-/ Pikiertischen eingerichtet. Werkzeugraum und Reparatur-Werkstatt, Pausenraum und ein in Eigenleistung errichteter Kühllagerraum (12 qm) sind in einem Nebengelass untergebracht. Der Anbau von Fruchtgemüse (Tomate, Paprika) spielt eine große Rolle und verdient besondere Beachtung. Erst im letzten Jahr ist in ein neues Trinkwassernetz zur Versorgung des Gewächshauses und der anschließenden Freilandfläche investiert worden.